Gartentipps

 

Rasenpflege im Frühjahr

 

(Eine Rasenfläche richtig anlegen)

 

Wenn die Temperaturen nach dem langen Winter wieder steigen bekommen viele Menschen Lust, wieder im Garten zu sitzen und die Sonne zu genießen. Doch vorher steht meist noch ein wenig Gartenpflege an - auch der Rasen hat über den Winter hin einiges mitgemacht und möchte vor der Benutzung gepflegt werden.

 

Tipps für Frühjahrspflege des Rasens

 

•Den Rasen beim ersten Schnitt im Frühjahr nicht zu kurz mähen!

 

  • Vertikutieren

 

Vertikutieren bedeutet, dass die Grasnarbe einer Rasenfläche angeritzt wird, um so Moos und Unkraut aus dem Rasen entfernen zu können. Ferner trägt es auch zur besseren Belüftung des Rasens bei.

Bevor der Rasen also gemäht wird, sollte er vertikutiert werden. Im Verein haben wir einen elektrischen Vertikulierer, der ausgeliehen werden kann. Aber auch

ein einfacher Rechen kann verwendet werden, wenngleich dieser mehr Aufwand bedeutet. Der Rasen sollte sehr gründlich vertikutiert werden, damit keine Folgeschäden auftreten.

 

  • Kalken

 

Für einen schönen Rasen ist es gut, ihn ab und zu mit Kalk zu versorgen. Dieser neutralisiert den pH-Wert des Bodens und verhindert so das (Nach-)Wachsen von Unkraut und Moosen. Der optimale Zeitpunkt zum Kalken ist direkt nach dem Vertikutieren des Rasens und zu Beginn des Jahres, also bis spätestens Ende März. Nach dem Vertikutieren und Kalken braucht der Rasen eine kleine Ruhepause, bis er dann weiter bearbeitet werden kann.

 

  • Düngen

 

Hat der Rasen sich vom Lüften erholt, kann er gedüngt werden. Besonders für angegriffenen, geschwächten Rasen ist dies sehr wichtig. Langzeit-Rasendünger sind eine gute Wahl. Generell sollte ein spezieller Rasendünger verwendet werden, damit der Rasen auch mit allen passenden Nährstoffen versorgt wird. Es sollte nur bei regnerischem, feuchten Wetter gedüngt werden.

 

Rasen-Dünger mit Unkrautvernichter:

 

Damit der Rasen dicht wird und Unkraut keine Chance hat, benötigt er Dünger. Wird gedüngt, wirkt dies auch auf das Unkraut. Es wächst dann häufig noch schneller als der Rasen.

 

Der Einsatz von Unkrautvernichter kann eine Möglichkeit sein im Kampf gegen das verhasste Unkraut. Besser ist die Verwendung von Rasen-Dünger mit Unkrautvernichter.

 

Dabei schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Der Rasen erhält seine dringend benötigten Nährstoffe für ein gesundes Wachstum, gleichzeitig aber wird das Unkraut am Wachsen und Ausbreiten gehindert und im Endeffekt ganz aus dem Rasen verbannt.

 

Klee, Gänseblümchen, Hahnenfuß und Wegerich können sehr gut mit diesem Kombiprodukt bekämpft werden.

 

Gierasch und Scharfgabe zeigen sich oft unbeeindruckt vom Einsatz des Rasen-Düngers mit Unkrautvernichter und wachsen munter weiter.

 

Vor der Anwendung wird das Mähen des Rasens empfohlen. Das dient zum einen dazu, dass der Rasen die gleiche Länge hat und zum anderen, dass der Dünger ungehindert bis ins Erdreich vordringen kann.

 

Nach dem Mähen sollte man weitere 2 Tage warten, bis man zur Tat schreitet. Sollte es sehr trocken sein, ist es besser, wenn der Rasen vor dem Aufbringen bewässert wird, damit sich das Mittel auflösen kann.

 

Bei der Nutzung von Rasen-Dünger mit Unkrautvernichter ist die genaue Dosierung das A und O. Zuwenig zeigt nicht die gewünschte Wirkung, zuviel kann sich auch auf den Rasen niederschlagen und am Ende sind Unkraut und Rasen gleichermaßen weg. Nach dem Aufstreuen sollte noch einmal gewässert werden.

 

Die beste Zeit zur Verwendung des Rasen-Düngers mit Unkrautvernichter ist die Wachstumsphase zwischen Mai und September. Die optimale Temperatur liegt zwischen 10 und 25 Grad Celsius.

 

Die Wirkung des Mittels setzt bereits nach etwa 3 Tagen ein. Das Unkraut vertrocknet und kann leicht herausgezogen werden. Durch den Dünger erhält der Rasen Kraft und wächst schneller. Eine regelmäßige Wiederholung der Anwendung ist empfehlenswert.