Ende Oktober sollten Sie Ihren Garten winterfest machen
Ende Oktober wird es nun langsam Zeit den Garten winterfest zu machen. Damit Sie dabei nichts
vergessen, hier eine Checkliste, welche Aufgaben erledigt werden sollten.
Die Tage werden kürzer, die Nächte länger und kälter – der Herbst ist da. Die
Pflanzenvegetation in Ihrem Garten schaltet nun auf den Schongang herunter, was nun auch der
perfekte Zeitpunkt dafür ist, den Garten winterfest zu machen. Sie müssen nun einige wichtige
Arbeiten im Garten erledigen, damit Ihr grünes Paradies im Frühjahr in voller Pracht wieder zum
Leben erwacht.
Damit Ihre Pflanzen bzw. Ihr kompletter Garten gut über den Winter kommt, haben wir hier für
Sie eine Checkliste mit den wichtigsten Aufgaben zusammengestellt, die erledigt werden sollten.
Diese Aufgaben müssen Sie erledigen
1. Herbstlaub – der lästige Vorbote des Winters
» Wann Herbstlaub einsammeln?
Mit dem Herbst kommt auch das Laub von Ihren Bäumen herunter. Mit dem Einsammeln der
Blätter warten Sie am besten aber bis zum ersten Frost ab. Dann kommen nämlich die meisten
Blätter ab und Sie brauchen nicht so oft das Laub zusammenkehren. Falls Sie Gehwege
freihalten müssen (Rutschgefahr!), benutzen Sie am besten den Laubbläser.
» Dachrinne von Laub befreien:
Damit Ihre Dachrinne von dem Laub nicht verstopft wird, sollten Sie diese regelmäßig säubern.
Mit einem einfachen Schutzgitter-System lassen sich die Dachrinnen allerdings von vornherein
vor dem Laubbefall sicher schützen.
» Rasenflächen von Laub befreien:
Die Rasenflächen sollten Sie vor dem Wintereinbruch am besten mithilfe eines Rasenmähers vom
Laub befreien. Das geht am schnellsten und ist ganz einfach. Der Rasen muss nämlich laubfrei
bleiben, damit im Frühjahr keine braunen Kahlstellen zurückbleiben.
Tipp:
Auf Beeten dürfen Sie das Herbstlaub ruhig liegen lassen. Es bietet für die Pflanzen nämlich
einen natürlichen Schutz vor dem Frost.
2. Herbstschnitt – Gehölze für den Frühling fit machen
Im Oktober ist für Sie die höchste Zeit, um mit dem Beschneiden von Sträuchern, Obstbäumen
und anderen Bäumen zu beginnen. Dadurch werden Ihre Pflanzen mehr Kraft für den Austrieb im
Frühjahr haben. Zudem sorgt dies generell für ein besseres Wachstum der jungen Triebe.
» Sträucher und Bäume beschneiden:
Ihre Aufgabe ist es, alle abgestorbenen, kranken und sich überschneidenden Äste zu entfernen.
Schneiden Sie die Äste und Triebe dabei nahe dem Baumstamm ab. Auch Äste, die zu lang
geworden sind, sollten Sie abschneiden. Diese am besten immer direkt über einem jungen Trieb
abschneiden.
» Hecke beschneiden:
Was die Hecken im Garten angeht, so sollten Sie diese nun dünner und kleiner schneiden. Sie
fangen am besten mit kranken und beschädigten Ästen an. Dann müssen Sie die Hecke in Form
bringen bis die gewünschte Form wieder erreicht ist.
3. Pflanzen richtig winterfest machen
Natürlich müssen Sie sich auch um Ihre Pflanzen im Beet und um die Kübelpflanzen kümmern.
Schließlich sind nicht alle Blümchen, Bäumchen und Sträucher winterhart.
» Beete abdecken:
Ihre Beete sollten Sie jetzt, wie schon erwähnt, am besten mit Laub oder Reisig abdecken.
Alternativ dazu können Sie auch ein Gartenvlies einsetzen. Aber wenn das Laub eh von den
Bäumen fällt und Sie es zusammenharken müssen, dann können Sie dieses auch gleich sinnvoll
verwenden.
» Kübelpflanzen winterfest machen:
Was Kübelpflanzen angeht, so sollten Sie diese am besten nach drinnen holen und den Winter
über an einen kühlen und dunklen Ort (z.B. in den Keller) stellen.
Kübelpflanzen müssen Sie dick einpacken
Da Sie sicherlich nicht alle Kübelpflanzen nach drinnen holen können, weil sie z.B. zu groß oder zu
schwer sind, müssen Sie diese dick einpacken. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
Krone der Pflanze mit Vlies umwickeln
Reisig um den Stamm legen
Noppenfolie um Topf wickeln und diese wiederum mit einem Leinensack ummanteln
Kübelpflanze auf eine Styroporplatte stellen.
4. Gartengeräte winterfest machen
» Gartengeräte kontrollieren und einlagern:
Gartengeräte wie z.B. Rasenmäher, Teichpumpe, Gartenschlauch und Co. sollten den Winter
natürlich nicht draußen verbringen. Stellen Sie diese den Winter über am besten in die Garage
oder in den Keller. Vorher aber gründlich reinigen und eventuell auch warten.
» Gartenmöbel nach drinnen holen:
Natürlich dürfen Sie auch nicht vergessen, die Gartenmöbel und empfindliche
Gartendekorationen nach drinnen zu holen. Nur so können Sie sich im nächsten Jahr wieder
daran erfreuen.
>> Wasser abstellen und Wasseruhren ausbauen
Die kalten Temperaturen lassen das in den Leitungen verbliebene Wasser schnell gefrieren und
durch die Ausdehnung können die Wasseruhren sowie die Außenwasserhähne undicht werden.
>> Gartenschläuche verstauen
Entleeren Sie den Gartenschlauch komplett und rollen Sie ihn anschließend auf. Er sollte im
Winter ebenfalls nicht draußen liegen bleiben, da die enthaltenen Weichmacher unter dem
Einfluss der starken Licht- und Temperaturwechsel schneller entweichen. Der Kunststoff altert
früher, wird dann spröde und brüchig.
>> Gießkannen und Regentonnen ausleeren
Auch Gießkannen sollten vor dem ersten Frost entleert und ordnungsgemäß verstaut werden.
Regentonnen sollten Sie ebenfalls vollständig entleeren und die Ablasshähne öffnen.
5. Eisfreihalter in den Gartenteich setzen
Fische ziehen sich im Winter in tiefere Wasserschichten zurück und fallen dort bis zum Frühling
in eine Art Winterstarre. Ihr Stoffwechsel ist verlangsamt und das Herz schlägt in diesem
Zustand nur noch einmal pro Minute. Die Tiere kommen dann mit nur sehr wenig Sauerstoff
zurecht und benötigen keine zusätzliche Nahrung.