Krimskrams

Die Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization - WMO), eine Unterorganisation der UNO, hat die meteorologischen Jahreszeiten eingeführt, die jeweils genau drei Monate lang sind und mit dem ersten Tag des Monats beginnen, in dem der astronomische Beginn der Jahreszeit liegt.


Herbstanfang 2022


Der „meteorologische Herbstanfang“, auch kalendarischer Herbstanfang genannt, wurde von Unterorganisation der Vereinten Nationen UN festgelegt – der Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization, WMO). Die willkürliche Einteilung des Jahres erleichtert es, Wetterdaten über längere Zeiträume zu erfassen und zu vergleichen.


Astronomischer Herbstanfang


Astronomisch wird der Herbstanfang, wie auch der Frühlingsanfang, durch die sogenannte Tag-und-Nachtgleiche bzw. das Äquinoktium festgelegt. Dabei handelt es sich um die zwei Tage im Jahr, an denen Tag und Nacht gleich lang sind.

Der Zeitpunkt der Sekundär-Tag-und-Nacht-Gleiche ist nicht immer an demselben Tag – der kalendarische Herbstanfang kann also variieren. Meistens liegt der kalendarische bzw. astronomische Herbstanfang auf dem 22. September oder auf dem 23. September. In diesem Jahr beginnt der Herbst am


23. September 2022 um 03:03 Uhr MESZ


Phänologischer Herbstanfang


Die dritte Art, den Herbstanfang zu bestimmen, ist die phänologische Methode. Man unterteilt grundsätzlich in Pflanzen-Phänomene und Tier-Phänomene. Das bedeutet: der Beginn des Herbst wird durch Beobachtung der Natur bzw. der Phänomene, die sich in der Natur beobachten lassen ermittelt.

Bei der Pflanzenbeobachtung leitet man den Beginn des Herbstes also direkt vom Entwicklungsstand verschiedener Pflanzen ab. Dementsprechend handelt es sich um Erkenntnisse und nicht um Prognosen – die Daten können also immer erst nachträglich ausgewertet und zur Verfügung gestellt werden.

Phänologisch wird der Herbst in Mitteleuropa in die folgenden drei Phasen unterteilt:

Frühherbst
Blühbeginn der Herbstzeitlose, einsetzende Reife von Schwarzem Holunder, Kornelkirschen und Haselnuss, Ernte von Birnen und Zwetschgen

Vollherbst
Viele Bäume verfärben ihr Laub, unter anderem Eiche, Esche, Rosskastanie, Rotbuche, und „Wilder Wein“. Kastanien und Eicheln fallen vom Baum.

Spätherbst
Viele Bäume verlieren ihr Laub, das Wintergetreide geht auf

Warum fallen im Herbst die Blätter von den Bäumen?

Scheint die Sonne, können die grünen Blätter Nährstoffe für den Baum produzieren (Photosynthese). Im Herbst sinkt die Anzahl der Sonnenstunden deutlich. Somit können die Blätter auch weniger Nährstoffe produzieren. Da das Gewächs über die Sommertage seinen Nährstoffspeicher aufgefüllt hat, braucht es die Blätter nicht mehr. Darüber hinaus stellen die Blätter im Winter ein erhöhtes Risiko für einige Pflanzen dar: Im Sommer verdunstet über ihre Oberfläche Wasser. Friert es im Winter, kann dies zu Frostschäden an Blättern und Ästen führen. Darüber hinaus kann sich auf den Blättern Schnee ablagern. Durch das hohe Gewicht (Schneelast) können die Äste brechen und dem Baum schwere Wunden zufügen, die in der kalten Jahreszeit nicht oder nur sehr schwer heilen. Um sich selbst zu schützen, wirft der Baum sodann seine Blätter ab. Dieser Effekt hat einen weiteren Effekt: Das Laub um den Baum herum schützt seine Wurzeln vor Bodenfrost.

Photosynthese
Bei der Photosynthese wird das in der Luft enthaltene Kohlendioxid zusammen mit dem Wasser aus dem Boden in Sauerstoff und Traubenzucker umgewandelt.


Warum werden im Herbst die Blätter bunt?


In den Blättern ist der grüne Farbstoff Chlorophyll enthalten. Er wird für die Photosynthese benötigt. Verringert sich die Anzahl der Sonnenstunden, wird das Chlorophyll abgebaut und die anderen Farbpigmente in den Blättern kommen zum Vorschein. Darüber hinaus werden Anthocyane. Der Pflanzenfarbstoff sorgt für das rote Leuchten des Laubs.

Der Phänologische Herbstanfang hängt also vom Wetter und vom Mikroklima der Umgebung ab. Es kann dementsprechend regional unterschiedlich ausfallen – je nach geografischer Länge und Breite, je nach Höhe, je nach Mikroklima. Häufig findet der Phänologische Herbstanfang beispielsweise in Städten etwas später statt, als auf dem Lande – im Süden später, als im Norden – und in den Tälern später, als auf den Bergen.

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Bauernnweisheiten

Septemberwetter warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.

Ist der September lind, ist der Winter ein Kind.

Septemberwetter warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.

Nach Septembergewittern, wird man im Winter vor Kälte zittern.

September schön in den ersten Tagen, will den ganzen Herbst ansagen.

Im September große Ameisenhügel - strafft der Winter schon die Zügel.

Bleiben die Schwalben lange, so sei vor dem Winter nicht bange.

Weisheiten:

Der Bauer muß seinen Pflug selber führen, wenn es gedeihen soll.

Ein Garten entsteht nicht dadurch,

dass man im Schatten sitzt.

Wer einen guten Nachbar hat, braucht keinen Zaun.

Meteorologische

Singularitäten:


Als meteorologische Singularitäten werden Wetterlagen bezeichnet, die häufig zu einer bestimmten Zeit im Jahr vorkommen.

Dazu gehören etwa die "Eisheiligen"‚ die "Schafskälte", die "Hundstage", der "Altweibersommer" oder das "Weihnachtstauwetter".


Übersicht über alle Singularitäten des Jahres



7.- 9. Januar

Kälteeinbruch


17.- 20. Januar

Kälteeinbruch (Hochwinter)


9. Februar

Warmluftvorstoß


16. Februar

Kaltlufteinbruch

(Spätwinter)


25. März

Kälteeinbruch (Märzwinter)


22. April

Warmluftphase (Mittfrühling)


25.- 27. April

kühle Witterung


11.- 15. Mai

Eisheilige


15.- 20. Mai Warmluftvorstoß (Spätfrühling)


21.- 23.Mai

Kälterückfall nach Warmluftzufuhr (noch Eisheilige)


3.- 10. Jun

Warmluftperiode (Frühsommer)


11.- 20. Juni

kühle Witterung (Schafskälte)


EndeJuni

Temperaturrückgang nach kurzer Erwärmung


9.- 14. Juli

erste Hochsommerperiode


22./23. Juli

kühlere Witterung


Ende Juli / Anfang August

2. Hochsommerperiode (Hundstage)


Anfang September

warme Witterung


10./11. September

zweite Wärmephase


Mitte September

kühlere Witterung


ab EndeSeptember

Altweibersommer


Mitte Oktober

kühle Witterung


Mitte November Wärmerückfall (Martini-Sommer)


AnfangDezember

Kälteperiode


MitteDezember

Kälteperiode nach vorangegangener Milderung


24.-28. Dezember

Weihnachtstauwetter


Ende Dezember

Kälteeinbruch zum Jahreswechsel


Quelle: Wikipedia / Singularitäten

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Sternzeichen


Die Sternzeichen geben angeblich viel preis: Sie verraten Talente, markante Eigenschaften, berufliche Vorlieben, wie wir mit Geld umgehen und natürlich auch Geheimnisse unseres Liebeslebens. Die Astrologie verrät, was wir über uns selbst noch nicht wussten und soll dazu beitragen, andere zu verstehen.


Schon mal amüsiert ?

Doch erst etwas Theorie:


Tierkreiszeichen sind die Symbolbilder, die den einzelnen Abschnitten des Tierkreises zugeordnet sind. Seit der Antike wurde dabei die Ekliptik in zwölf gleiche Sektoren geteilt: die bis heute bekannten und gebräuchlichen Tierkreiszeichen, die sich an den Eckpunkten im Jahreskreis ausrichten, also der Frühlings-tagundnachtgleiche, der Sommersonnenwende, der Herbst-tagundnachtgleiche und der Wintersonnenwende. Als Tierkreis wird eine etwa 20 Grad breite Zone um die Ekliptik bezeichnet, innerhalb derer die scheinbaren Bahnen von Sonne, Mond und Planeten verlaufen. Die Mittellinie der unsichtbaren großen Straße des Himmels nannten die Griechen die Ekliptik, weil in ihr die Eklipsen, die Sonnen- und Mondfinsternisse, stattfinden. Die Ekliptik dient als Messkreis für die Positionsbestimmung der Gestirne und der astrologischen Schnittpunkte.

Die Sonne "wandert" in ihrem Jahreslauf durch alle 12 Tierkreiszeichen und bleibt ca. ein Monat in jedem Zeichen. Jedem Tierkreiszeichen werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben.

Die Praxis beschränkte sich auf den Geburtstag als Grundlage (Kalenderdeutung).

Die Kalenderdeutung wird vermischt mit Volksaberglauben und Brauchtum und stellt eine vereinfachte, oberflächliche Laien- und Unterhaltungsastrologie dar. Die Kalenderdeutung hat mit Beschreibungen der Persönlichkeitsmerkmale, Berufe, Partner-schaften und Lebensabschnitte für jeden Geschmack etwas dabei.

Sternzeichen Jungfrau (24. August bis 23. September)


Ordnung ist das halbe Leben


Wie alle Erdzeichen haben Jungfrauen einen ausgeprägten Realitätssinn und brauchen Sicherheit, um sich zu entfalten. Sie gehen das Leben pragmatisch an und planen gern alles detailliert voraus. Perfektion bedeutet für sie, das Optimum zu erreichen. Da ihr Blick automatisch auf mögliche Fehler im System gerichtet ist, neigen sie dazu, misstrauisch und pessimistisch zu sein. Ihre Stärke ist ihr feines Unterscheidungsvermögen, mit dem sie instinktsicher das Wertvolle, Nützliche und Brauchbare vom Schädlichen und Unbrauchbaren trennen. So sorgen sie in jeder Hinsicht für Effizienz!


Das Chaos bekämpfen


Jungfrauen sind sehr fleißig und sie setzen ihre Kräfte möglichst ökonomisch ein: Sie planen gründlich, um mit geringstem Aufwand den größten Nutzen zu erzielen.
Ihr effizientes und pragmatisches Handeln ist darauf ausgerichtet, Ordnung ins Chaos zu bringen und das Optimum zu erreichen. Dabei gehen sie vorsichtig und präzise vor. Sie sind äußerst geschickte Handwerker und lieben es, alles selbst zu machen: So sparen sie auch noch dabei! Nachteil: Ihre Liebe zum Detail kann sie ziemlich pingelig machen, ihre Sparsamkeit in Geiz ausarten und ihre Reinlichkeit in Putz- und Sauberkeitssucht umschlagen.


Vernunft ist Trumpf


Die vernünftigen und fleißigen Jungfrauen treten eher zurückhaltend, leise und sachlich auf. Ihre feinen Sinne und ihr gutes Urteilsvermögen benötigen eine ruhigere Gangart. Jungfrauen werden schnell nervös und können körperlich etwas empfindlich reagieren, wenn sie nicht ausgeglichen sind. Ein übertriebenes Sicherheitsstreben und eine sehr kritische, besorgte Haltung können die Folge sein. Es fällt ihnen also sehr schwer, sich einfach gehen zu lassen, das heißt aber nicht, dass sie keinen Humor hätten - der ist nur ziemlich trocken und eben auch etwas leiser.

Chef zur Stellvertreter:

„Behandle die Information unbedingt als ‚streng vertraulich’ !

Ich möchte, dass es wirklich jeder erfährt.“


Der Kleingärtner hat eine Grube ausgehoben und fragt seinen Nachbarn:

"Wo soll ich denn nun mit Haufen Erde hin?"
Der Nachbar:

"Grab halt ein Loch und schaufle sie hinein."


Der Kleingärtner zum Nachbarn:
"Auf was kaust du denn da ständig herum?"
"Auf Apfelkernen."
"Und wozu soll das gut sein?"
"Es fördert die Intelligenz."
"Aha, kannst du mir auch ein paar geben?"
"Gerne. Vier Stück kosten acht Euro."
Der Nachbar zahlt und bekommt die Kerne.
Nach einer Weile des Kauens meint er:
"Für acht Euro hätte ich mir aber jede Menge Äpfel kaufen können!"
"Siehst du, die Kerne wirken schon!"

 Gesundheit im   Garten

Gartenarbeit liegt im Trend, sogar bei den Jüngeren und sogar in den Städten. Mediziner freuen sich über die neue Lust am Pflanzen, Pflegen und Ernten,

denn Körper, Geist und Seele profitieren davon in vielfältiger Weise.

Mit der Pflanzenpflege schult man noch weitere, der Gesundheit dienliche Fähigkeiten: Indem man lernt, sich dem Tempo der Natur anzupassen, wird man geduldiger. Pflanzen lassen sich nicht beliebig pushen. Auch wenn man am Gras zieht, wächst es nicht schneller. Womöglich inspiriert das allmähliche Wachstum der Pflanzen, das eigene Tempo zu drosseln? Nicht kontrollierbare Gegebenheiten wie das Wetter fordern die Gärtner dazu auf, Veränderungen hinzunehmen, flexibler zu werden.

Und Menschen, die sich vielleicht gerade in einer Krise befinden, sich entwurzelt fühlen, gewinnen durch das Buddeln in der Erde Boden unter den Füßen. Und speziell ältere Menschen stärkt die Tatsache, (wieder) eine Aufgabe zu haben. Von den verschiedenen seelischen Vorteilen profitiert man übrigens auch, wenn der heimeigene Kleingarten sich auf einen Quadratmeter Balkon beschränkt, auf dem man Rosenstöckchen pflegt oder Küchenkräuter zieht.

Nicht zuletzt bereichert die Beschäftigung im Garten das soziale Leben der Hobbygärtner: Die Menschen sind im Freien wesentlich gesprächiger und zugänglicher als drinnen, wo man eher bemüht ist, eine gewisse Fasson zu wahren. Wer sich draußen betätigt, hat außerdem ein wirkungsvolles Ventil, um Spannungen abzubauen und sich im wahrsten Sinne des Wortes „Luft zu verschaffen“.