Krimskrams


Winteranfang 2022

 

Der Beginn des Winters wird auf unterschiedliche Weise festgelegt.
Wir kennen den astronomischen Winteranfang, der vom Stand der Sonne und dort von der Wintersonnenwende abhängt und in diesem Jahr auf den 21. Dezember fällt.

Wir kennen den meteorologischen Winteranfang, der immer auf den 1. Dezember eines Jahres fällt.

In der Natur macht sich der Winter jedoch durch besondere Ereignisse bemerkbar, die von vielen Faktoren wie geographische Lagen, Klimazonen und Wettergeschehen abhängen, sich aber kaum von fixen Kalenderdaten beeindrucken lassen.

Dann sprechen wir vom phänologischen Winteranfang.

 

Der astronomische (kalendarische) Winteranfang:

 

Im Jahr 2022 beginnt der Winter auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. Dezember
um 22:48 Uhr
 mitteleuropäischer Zeit (MEZ). Hier markiert dieses Ereignis zugleich den kürzesten Tag und die längste Nacht 2022.

Das Datum der Sonnenwende im Dezember ändert sich von Jahr zu Jahr, und es hängt auch von der Zeitzone ab. In Deutschland, Österreich und in der Schweiz findet die Wintersonnenwende immer am 21. oder 22. Dezember statt.

Zu diesem Zeitpunkt steht die Sonne über dem südlichen Wendekreis im Zenit. Danach wandert sie wieder nach Norden.

 

Der meteorologische Winter beginnt am 1. Dezember.

Die Wissenschaft von der Erdatmosphäre und dem sich in ihr abspielenden Wettergeschehen (Meteorologie; Wetterkunde) erfasst die unterschiedlichsten Klimadaten rund um die Erde. Für die Auswertung dieser Daten sind vergleichbare Zeiträume von Bedeutung: z. B. Dekaden (10-Jahreszyklen), Jahre, Jahreszeiten, Monate und Tage.

Für die Auswertung der jahreszeitlich bedingten Klimawerte sind die astronomischen Jahreszeiten ungeeignet: Im direkten Vergleich mit Monaten entstehen schwer interpretierbare Überlappungen. So würde eine Auswertung der Winterdaten auf astronomischer Grundlage nicht mit den Werten der Monate Dezember, Januar, Februar und März vergleichbar sein.

Die Weltorganisation für Meteorologieorganisation der UN, hat daher die meteorologischen Jahreszeiten eingeführt, die jeweils genau drei Monate lang sind und mit dem ersten Tag des Monats beginnen, in dem der astronomische Beginn der Jahreszeit liegt:

meteorologischer Frühling: 1. März, April, Mai

meteorologischer Sommer: 1. Juni, Juli, August

meteorologischer Herbst: 1. September, Oktober, November

meteorologischer Winter: 1. Dezember, Januar, Februar

 

 

Der Beginn des phänologischen Winters ist in keinem Kalender zu finden. Er wird durch Beobachtungen in der Natur festgestellt.

 

Phänologisch erstreckt sich der Winter in Deutschland etwa von Anfang November bis Mitte Februar. Die genaue Zeitspanne schwankt von Jahr zu Jahr, unterscheidet sich in den verschiedenen Landstrichen Deutschlands deutlich und kann nicht vorhergesagt werden.

 Naturphänomene, die im Jahresrhythmus immer wieder auftreten und somit be­stimm­te Zustände in der Natur anzeigen, sind nicht nur für die Phänologie in­ter­es­sant. Auch für Landwirtschaft und Gartenbau sind sie von Bedeutung, weil sie dabei hel­fen, den rich­ti­gen Zeitpunkt für Aussaaten und Ernten zu bestimmen, was regional und von Jahr zu Jahr sehr unterschiedlich sein kann. 

Phänologische Jahreszeit

Der Beginn des phänologische Winters orientiert sich am Zustand der Blätter und Nadeln bestimmter Bäume.

Die Marker der Phasen für den Beginn des phänologischen Winters sind:

Blattfall bei der Stiel-Eiche (Deutsche Eiche),
Blattfall bei den spätreifenden Apfelsorten,
Nadelfall bei der Lärche.

Die Zeitpunkt kann nicht nur von Jahr zu Jahr stark schwanken, er unterscheidet sich auch innerhalb eines Jahres in den verschiedenen Regionen Deutschlands. In den südlichen, tieffliegenden und im Jahresmittel etwas wärmeren Gegenden wird der Winter in aller Regel einige Tage später eintreten als in nördlichen, kühleren oder höher gelegenen Gebieten.

Die Phänologie erfasst regional das Auftreten dieser Phänomene und erstellt daraus Mess­rei­hen. Sie liefern neben den reinen Wetterdaten (wie Anzahl Sonnenstunden, Tem­pe­ra­tu­ren, Nie­der­schlä­ge und Windgeschwindigkeiten) wertvolle Informationen über die Aus­wirk­un­gen des Klimas und über die biologischen Aktivitäten in der Natur und ihre Ent­wick­lung.

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Bauernnweisheiten

Läßt der Januar Wasser fallen, lässt der Lenz es gefrieren.

Ist der Januar kalt und weiß, kommt der Frühling ohne Eis.

Der Januar muß krachen, soll der Frühling lachen.

Im Januar viel Regen und wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und Bäumen weh.

Auf kalten trocknen Januar folgt oft viel Schnee im Februar.

Wächst das Gras im Januar, so wächst es schlecht im ganzen Jahr.

Wieviel Regentropfen ein Januar, soviel Schneeflocken im Mai.

Sternzeichen


Die Sternzeichen geben angeblich viel preis: Sie verraten Talente, markante Eigenschaften, berufliche Vorlieben, wie wir mit Geld umgehen und natürlich auch Geheimnisse unseres Liebeslebens. Die Astrologie verrät, was wir über uns selbst noch nicht wussten und soll dazu beitragen, andere zu verstehen.


Schon mal amüsiert ?

Doch erst etwas Theorie:


Tierkreiszeichen sind die Symbolbilder, die den einzelnen Abschnitten des Tierkreises zugeordnet sind. Seit der Antike wurde dabei die Ekliptik in zwölf gleiche Sektoren geteilt: die bis heute bekannten und gebräuchlichen Tierkreiszeichen, die sich an den Eckpunkten im Jahreskreis ausrichten, also der Frühlings-tagundnachtgleiche, der Sommersonnenwende, der Herbst-tagundnachtgleiche und der Wintersonnenwende. Als Tierkreis wird eine etwa 20 Grad breite Zone um die Ekliptik bezeichnet, innerhalb derer die scheinbaren Bahnen von Sonne, Mond und Planeten verlaufen. Die Mittellinie der unsichtbaren großen Straße des Himmels nannten die Griechen die Ekliptik, weil in ihr die Eklipsen, die Sonnen- und Mondfinsternisse, stattfinden. Die Ekliptik dient als Messkreis für die Positionsbestimmung der Gestirne und der astrologischen Schnittpunkte.

Die Sonne "wandert" in ihrem Jahreslauf durch alle 12 Tierkreiszeichen und bleibt ca. ein Monat in jedem Zeichen. Jedem Tierkreiszeichen werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben.

Die Praxis beschränkte sich auf den Geburtstag als Grundlage (Kalenderdeutung).

Die Kalenderdeutung wird vermischt mit Volksaberglauben und Brauchtum und stellt eine vereinfachte, oberflächliche Laien- und Unterhaltungsastrologie dar. Die Kalenderdeutung hat mit Beschreibungen der Persönlichkeitsmerkmale, Berufe, Partner-schaften und Lebensabschnitte für jeden Geschmack etwas dabei.

Sternzeichen Steinbock (22. Dezember bis 20. Januar)


Weniger ist mehr


Im Grunde genommen sind die zuverlässigen und verantwortungs- bewussten Steinböcke gesellschaftliche Streber, die auf Recht und Ordnung Wert legen und es im Leben zu etwas bringen wollen. Sie halten sich zwar oft unbemerkt im Hintergrund auf, aber mit bodenständigem Ehrgeiz und tüchtigem Geschäftssinn arbeiten sie sich unermüdlich nach oben und geben nicht auf, bis sie ihr Werk vollendet haben. Sie sind Meister der Selbstdisziplin und strahlen eine souveräne und gelassene Ruhe aus, die Respekt gebietet. Von klaren Strukturen, Tradition und Besonnenheit halten sie viel.


Greifbare Ergebnisse zählen


Wenn die pflichtbewussten Steinböcke sich einmal zu etwas entschlossen haben, lassen sie nicht locker, bis die Aufgabe gründlich und zu ihrer Zufriedenheit erledigt ist. Mit ihrem nüchternen und praktischem Blick für das Machbare und ihrer großen Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und keine Mühen zu scheuen, haben sie viel Erfolg. Sie handeln fleißig, genau, ausdauernd und zuverlässig. Pfusch gibt es bei ihnen nicht! Gefahr: Ihre Neigung zu freudlosem Dienst nach Vorschrift, permanentem Leistungsdruck, sowie ihre Angst vor Konkurrenz und Neuerungen machen sie anfällig für Burn-Out!


Standhaft wie eine Festung


Die reservierten Steinböcke sind gute Beobachter und haben ein scharfes und objektives Wahrnehmungsvermögen. Sie überstürzen nichts, sondern prüfen gründlich, ob es sich lohnt, ihre Kraft und ihre Aufmerksamkeit in etwas zu investieren. Sie sind standhaft, nüchtern und realistisch, können aber auch träge werden und zu Pessimismus, Melancholie oder Depressionen neigen. Manchmal wirken sie sehr verschlossen und unzugänglich. Sie sollten darauf achten, ihre Gefühle und ihre kindliche und verspielte Seite nicht zu sehr zu unterdrücken, sonst laufen sie Gefahr, zu verbittern.

Chef zur Stellvertreter:

„Behandle die Information unbedingt als ‚streng vertraulich’ !

Ich möchte, dass es wirklich jeder erfährt.“


Der Kleingärtner hat eine Grube ausgehoben und fragt seinen Nachbarn:

"Wo soll ich denn nun mit Haufen Erde hin?"
Der Nachbar:

"Grab halt ein Loch und schaufle sie hinein."


Der Kleingärtner zum Nachbarn:
"Auf was kaust du denn da ständig herum?"
"Auf Apfelkernen."
"Und wozu soll das gut sein?"
"Es fördert die Intelligenz."
"Aha, kannst du mir auch ein paar geben?"
"Gerne. Vier Stück kosten acht Euro."
Der Nachbar zahlt und bekommt die Kerne.
Nach einer Weile des Kauens meint er:
"Für acht Euro hätte ich mir aber jede Menge Äpfel kaufen können!"
"Siehst du, die Kerne wirken schon!"

Weisheiten:

Der Bauer muß seinen Pflug selber führen, wenn es gedeihen soll.

Ein Garten entsteht nicht dadurch,

dass man im Schatten sitzt.

Wer einen guten Nachbar hat, braucht keinen Zaun.

Meteorologische

Singularitäten:


Als meteorologische Singularitäten werden Wetterlagen bezeichnet, die häufig zu einer bestimmten Zeit im Jahr vorkommen.

Dazu gehören etwa die "Eisheiligen"‚ die "Schafskälte", die "Hundstage", der "Altweibersommer" oder das "Weihnachtstauwetter".


Übersicht über alle Singularitäten des Jahres



7.- 9. Januar

Kälteeinbruch


17.- 20. Januar

Kälteeinbruch (Hochwinter)


9. Februar

Warmluftvorstoß


16. Februar

Kaltlufteinbruch

(Spätwinter)


25. März

Kälteeinbruch (Märzwinter)


22. April

Warmluftphase (Mittfrühling)


25.- 27. April

kühle Witterung


11.- 15. Mai

Eisheilige


15.- 20. Mai Warmluftvorstoß (Spätfrühling)


21.- 23.Mai

Kälterückfall nach Warmluftzufuhr (noch Eisheilige)


3.- 10. Jun

Warmluftperiode (Frühsommer)


11.- 20. Juni

kühle Witterung (Schafskälte)


EndeJuni

Temperaturrückgang nach kurzer Erwärmung


9.- 14. Juli

erste Hochsommerperiode


22./23. Juli

kühlere Witterung


Ende Juli / Anfang August

2. Hochsommerperiode (Hundstage)


Anfang September

warme Witterung


10./11. September

zweite Wärmephase


Mitte September

kühlere Witterung


ab EndeSeptember

Altweibersommer


Mitte Oktober

kühle Witterung


Mitte November Wärmerückfall (Martini-Sommer)


AnfangDezember

Kälteperiode


MitteDezember

Kälteperiode nach vorangegangener Milderung


24.-28. Dezember

Weihnachtstauwetter


Ende Dezember

Kälteeinbruch zum Jahreswechsel


Quelle: Wikipedia / Singularitäten

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 Gesundheit im   Garten

Gartenarbeit liegt im Trend, sogar bei den Jüngeren und sogar in den Städten. Mediziner freuen sich über die neue Lust am Pflanzen, Pflegen und Ernten,

denn Körper, Geist und Seele profitieren davon in vielfältiger Weise.

Mit der Pflanzenpflege schult man noch weitere, der Gesundheit dienliche Fähigkeiten: Indem man lernt, sich dem Tempo der Natur anzupassen, wird man geduldiger. Pflanzen lassen sich nicht beliebig pushen. Auch wenn man am Gras zieht, wächst es nicht schneller. Womöglich inspiriert das allmähliche Wachstum der Pflanzen, das eigene Tempo zu drosseln? Nicht kontrollierbare Gegebenheiten wie das Wetter fordern die Gärtner dazu auf, Veränderungen hinzunehmen, flexibler zu werden.

Und Menschen, die sich vielleicht gerade in einer Krise befinden, sich entwurzelt fühlen, gewinnen durch das Buddeln in der Erde Boden unter den Füßen. Und speziell ältere Menschen stärkt die Tatsache, (wieder) eine Aufgabe zu haben. Von den verschiedenen seelischen Vorteilen profitiert man übrigens auch, wenn der heimeigene Kleingarten sich auf einen Quadratmeter Balkon beschränkt, auf dem man Rosenstöckchen pflegt oder Küchenkräuter zieht.

Nicht zuletzt bereichert die Beschäftigung im Garten das soziale Leben der Hobbygärtner: Die Menschen sind im Freien wesentlich gesprächiger und zugänglicher als drinnen, wo man eher bemüht ist, eine gewisse Fasson zu wahren. Wer sich draußen betätigt, hat außerdem ein wirkungsvolles Ventil, um Spannungen abzubauen und sich im wahrsten Sinne des Wortes „Luft zu verschaffen“.