Krimskrams

Herbstanfang 2020


Kalendarischer (Metrologischer) Herbstanfang


Frühling, Sommer, Herbst und Winter fangen immer an demselben Tag an – man hat jeder Jahreszeit einfach willkürlich drei Monate zugeordnet. Demzufolge beginnt der Meteorologische Herbst auf der Nordhalbkugel alljährlich mit dem 01. September und endet am 30. November.

Der „meteorologische Herbstanfang“ wurde von Unterorganisation der Vereinten Nationen UN festgelegt – der Weltorganisation für Meteorologie (World Meteorological Organization, WMO). Die willkürliche Einteilung des Jahres erleichtert es, Wetterdaten über längere Zeiträume zu erfassen und zu vergleichen.


Astronomischer Herbstanfang


Astronomisch wird der Herbstanfang, wie auch der Frühlingsanfang, durch die sogenannte Tag-und-Nachtgleiche bzw. das Äquinoktium festgelegt. Dabei handelt es sich um die zwei Tage im Jahr, an denen Tag und Nacht gleich lang sind.

Der Zeitpunkt der Sekundär-Tag-und-Nacht-Gleiche ist nicht immer an demselben Tag – der kalendarische Herbstanfang kann also variieren. 

Dieses Jahr fällt er auf den 22. September 2020 um 15:31 Uhr MESZ.


Phänologischer Herbstanfang

Die dritte Art, den Herbstanfang zu bestimmen, ist die phänologische Methode. Man unterteilt grundsätzlich in Pflanzen-Phänomene und Tier-Phänomene. Das bedeutet: der Beginn des Herbst wird durch Beobachtung der Natur bzw. der Phänomene, die sich in der Natur beobachten lassen ermittelt.

Bei der Pflanzenbeobachtung leitet man den Beginn des Herbstes also direkt vom Entwicklungsstand verschiedener Pflanzen ab. Dementsprechend handelt es sich um Erkenntnisse und nicht um Prognosen – die Daten können also immer erst nachträglich ausgewertet und zur Verfügung gestellt werden.

Phänologisch wird der Herbst in Mitteleuropa in die folgenden drei Phasen unterteilt:

Frühherbst
Blühbeginn der Herbstzeitlose, einsetzende Reife von Schwarzem Holunder, Kornelkirschen und Haselnuss, Ernte von Birnen und Zwetschgen

Vollherbst
Viele Bäume verfärben ihr Laub, unter anderem Eiche, Esche, Rosskastanie, Rotbuche, und „Wilder Wein“. Kastanien und Eicheln fallen vom Baum.

Spätherbst
Viele Bäume verlieren ihr Laub, das Wintergetreide geht auf


Warum fallen im Herbst die Blätter von den Bäumen?


Scheint die Sonne, können die grünen Blätter Nährstoffe für den Baum produzieren (Photosynthese). Im Herbst sinkt die Anzahl der Sonnenstunden deutlich. Somit können die Blätter auch weniger Nährstoffe produzieren. Da das Gewächs über die Sommertage seinen Nährstoffspeicher aufgefüllt hat, braucht es die Blätter nicht mehr. Darüber hinaus stellen die Blätter im Winter ein erhöhtes Risiko für einige Pflanzen dar: Im Sommer verdunstet über ihre Oberfläche Wasser. Friert es im Winter, kann dies zu Frostschäden an Blättern und Ästen führen. Darüber hinaus kann sich auf den Blättern Schnee ablagern. Durch das hohe Gewicht (Schneelast) können die Äste brechen und dem Baum schwere Wunden zufügen, die in der kalten Jahreszeit nicht oder nur sehr schwer heilen. Um sich selbst zu schützen, wirft der Baum sodann seine Blätter ab. Dieser Effekt hat einen weiteren Effekt: Das Laub um den Baum herum schützt seine Wurzeln vor Bodenfrost.


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Bauernnweisheiten

Oktober rauh, Januar flau.

Hält der Oktober das Laub, wirbelt zu Weihnachten Staub.

Ist der Oktober warm und fein, kommt ein scharfer Winter hinterdrein.

Ist der Oktober kalt, so macht er für's nächste Jahr dem Raupenfraß halt.

Zu Ende Oktober Regen, bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.

Fällt im Oktober das Laub sehr schnell, ist der Winter bald zur Stell'.

Im Oktober der Nebel viel, bringt der Winter Flockenspiel.

Sternzeichen


Die Sternzeichen geben angeblich viel preis: Sie verraten Talente, markante Eigenschaften, berufliche Vorlieben, wie wir mit Geld umgehen und natürlich auch Geheimnisse unseres Liebeslebens. Die Astrologie verrät, was wir über uns selbst noch nicht wussten und soll dazu beitragen, andere zu verstehen.


Schon mal amüsiert ?

Doch erst etwas Theorie:


Tierkreiszeichen sind die Symbolbilder, die den einzelnen Abschnitten des Tierkreises zugeordnet sind. Seit der Antike wurde dabei die Ekliptik in zwölf gleiche Sektoren geteilt: die bis heute bekannten und gebräuchlichen Tierkreiszeichen, die sich an den Eckpunkten im Jahreskreis ausrichten, also der Frühlings-tagundnachtgleiche, der Sommersonnenwende, der Herbst-tagundnachtgleiche und der Wintersonnenwende. Als Tierkreis wird eine etwa 20 Grad breite Zone um die Ekliptik bezeichnet, innerhalb derer die scheinbaren Bahnen von Sonne, Mond und Planeten verlaufen. Die Mittellinie der unsichtbaren großen Straße des Himmels nannten die Griechen die Ekliptik, weil in ihr die Eklipsen, die Sonnen- und Mondfinsternisse, stattfinden. Die Ekliptik dient als Messkreis für die Positionsbestimmung der Gestirne und der astrologischen Schnittpunkte.

Die Sonne "wandert" in ihrem Jahreslauf durch alle 12 Tierkreiszeichen und bleibt ca. ein Monat in jedem Zeichen. Jedem Tierkreiszeichen werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben.

Die Praxis beschränkte sich auf den Geburtstag als Grundlage (Kalenderdeutung).

Die Kalenderdeutung wird vermischt mit Volksaberglauben und Brauchtum und stellt eine vereinfachte, oberflächliche Laien- und Unterhaltungsastrologie dar. Die Kalenderdeutung hat mit Beschreibungen der Persönlichkeitsmerkmale, Berufe, Partner-schaften und Lebensabschnitte für jeden Geschmack etwas dabei.

Sternzeichen Waage (24. September bis 23. Oktober)


Einfach angenehm


Waagen sind vom Element Luft geprägt, das macht sie kontaktfreudig, freundlich, höflich und geistig sehr interessiert. Sie suchen die angenehme und stilvolle Zerstreuung, schätzen eine weltgewandte Offenheit und intellektuelles Niveau. Sie verstehen es, Menschen zusammenzubringen und Frieden zu stiften, scheuen aber alles, was laut, derbe und hässlich ist, weshalb man sie auch für oberflächlich halten könnte. Sie gehen das Leben beschwingt und mit Leichtigkeit an, sind fair, kompromissbereit und zugewandt, bleiben aber dabei immer ein wenig unverbindlich.


Gepflegte Unterhaltung


Die kontaktfreudigen und redseligen Waagen sind sehr unternehmungslustig und gern unter Menschen. Sie sind charmante und unterhaltsame Plauderer und Vermittler. Im Smalltalk fühlen sie sich ganz zu Hause, da sie die Höhen und Tiefen lieber anderen überlassen. Mit ihrer freundlichen, zuvorkommenden und höflichen Art wirken sie ausgleichend und harmonisierend auf ihre Umgebung, bleiben aber innerlich immer unabhängig. Sie laufen Gefahr, ihre Gefühle zu verdrängen, da sie so rücksichtsvoll sind und sich nicht gern streiten. Als Freunde sind sie fair und gerecht!


Kultivierte Schöngeister


Auch im Denken hat die Harmonie oberste Priorität bei den schöngeistigen Waagen. Sie sind so diplomatisch, dass sich selbst Kritik bei ihnen wie ein Kompliment anhört. Sie denken und sprechen in stilvollen, bildhaften Worten, drücken sich gewählt und geschliffen aus und kommen bei komplexen und raffiniert ausgetüftelten Gedankengebäuden ins Schwärmen. Das kann auch zu abgehobenem Theoretisieren führen. Weitere Fallen: Opportunismus, Unentschlossenheit und wirklichkeitsfernes Denken. Ihre größte Stärken sind ihre geistige Kultiviertheit, Win-Win-Denken und ihre strategische Vorstellungskraft.

Chef zur Stellvertreter:

„Behandle die Information unbedingt als ‚streng vertraulich’ !

Ich möchte, dass es wirklich jeder erfährt.“


Der Kleingärtner hat eine Grube ausgehoben und fragt seinen Nachbarn:

"Wo soll ich denn nun mit Haufen Erde hin?"
Der Nachbar:

"Grab halt ein Loch und schaufle sie hinein."


Der Kleingärtner zum Nachbarn:
"Auf was kaust du denn da ständig herum?"
"Auf Apfelkernen."
"Und wozu soll das gut sein?"
"Es fördert die Intelligenz."
"Aha, kannst du mir auch ein paar geben?"
"Gerne. Vier Stück kosten acht Euro."
Der Nachbar zahlt und bekommt die Kerne.
Nach einer Weile des Kauens meint er:
"Für acht Euro hätte ich mir aber jede Menge Äpfel kaufen können!"
"Siehst du, die Kerne wirken schon!"

Weisheiten:

Der Bauer muß seinen Pflug selber führen, wenn es gedeihen soll.

Ein Garten entsteht nicht dadurch,

dass man im Schatten sitzt.

Wer einen guten Nachbar hat, braucht keinen Zaun.

Meteorologische

Singularitäten:


Als meteorologische Singularitäten werden Wetterlagen bezeichnet, die häufig zu einer bestimmten Zeit im Jahr vorkommen.

Dazu gehören etwa die "Eisheiligen"‚ die "Schafskälte", die "Hundstage", der "Altweibersommer" oder das "Weihnachtstauwetter".


Übersicht über alle Singularitäten des Jahres



7.- 9. Januar

Kälteeinbruch


17.- 20. Januar

Kälteeinbruch (Hochwinter)


9. Februar

Warmluftvorstoß


16. Februar

Kaltlufteinbruch

(Spätwinter)


25. März

Kälteeinbruch (Märzwinter)


22. April

Warmluftphase (Mittfrühling)


25.- 27. April

kühle Witterung


11.- 15. Mai

Eisheilige


15.- 20. Mai Warmluftvorstoß (Spätfrühling)


21.- 23.Mai

Kälterückfall nach Warmluftzufuhr (noch Eisheilige)


3.- 10. Jun

Warmluftperiode (Frühsommer)


11.- 20. Juni

kühle Witterung (Schafskälte)


EndeJuni

Temperaturrückgang nach kurzer Erwärmung


9.- 14. Juli

erste Hochsommerperiode


22./23. Juli

kühlere Witterung


Ende Juli / Anfang August

2. Hochsommerperiode (Hundstage)


Anfang September

warme Witterung


10./11. September

zweite Wärmephase


Mitte September

kühlere Witterung


ab EndeSeptember

Altweibersommer


Mitte Oktober

kühle Witterung


Mitte November Wärmerückfall (Martini-Sommer)


AnfangDezember

Kälteperiode


MitteDezember

Kälteperiode nach vorangegangener Milderung


24.-28. Dezember

Weihnachtstauwetter


Ende Dezember

Kälteeinbruch zum Jahreswechsel


Quelle: Wikipedia / Singularitäten

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 Gesundheit im Garten

Gartenarbeit liegt im Trend, sogar bei den Jüngeren und sogar in den Städten. Mediziner freuen sich über die neue Lust am Pflanzen, Pflegen und Ernten,

denn Körper, Geist und Seele profitieren davon in vielfältiger Weise.

Mit der Pflanzenpflege schult man noch weitere, der Gesundheit dienliche Fähigkeiten: Indem man lernt, sich dem Tempo der Natur anzupassen, wird man geduldiger. Pflanzen lassen sich nicht beliebig pushen. Auch wenn man am Gras zieht, wächst es nicht schneller. Womöglich inspiriert das allmähliche Wachstum der Pflanzen, das eigene Tempo zu drosseln? Nicht kontrollierbare Gegebenheiten wie das Wetter fordern die Gärtner dazu auf, Veränderungen hinzunehmen, flexibler zu werden.

Und Menschen, die sich vielleicht gerade in einer Krise befinden, sich entwurzelt fühlen, gewinnen durch das Buddeln in der Erde Boden unter den Füßen. Und speziell ältere Menschen stärkt die Tatsache, (wieder) eine Aufgabe zu haben. Von den verschiedenen seelischen Vorteilen profitiert man übrigens auch, wenn der heimeigene Kleingarten sich auf einen Quadratmeter Balkon beschränkt, auf dem man Rosenstöckchen pflegt oder Küchenkräuter zieht.

Nicht zuletzt bereichert die Beschäftigung im Garten das soziale Leben der Hobbygärtner: Die Menschen sind im Freien wesentlich gesprächiger und zugänglicher als drinnen, wo man eher bemüht ist, eine gewisse Fasson zu wahren. Wer sich draußen betätigt, hat außerdem ein wirkungsvolles Ventil, um Spannungen abzubauen und sich im wahrsten Sinne des Wortes „Luft zu verschaffen“.

Kalender
Uhrzeit

Kleingartenverein "Nord" e.V.

Arno-Holz-Allee 1

01099Dresden

Kleingartenverein

"Nord" e.V. Dresden

Im Stadtverband

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